Alle Beiträge von Philipp Handler

Koglbauer bei der Weltmeisterschaft

Der Saisonhöhepunkt für Thomas Koglbauer vom ARBÖ Sparkasse Neunkirchen, war die Teilnahme beim Zeitfahren der UCI-Weltmeisterschaft in der Kategorie Masters, in Trento in Italien. Die Qualifikation für die Teilnahme an der WM schaffte Koglbauer beim Zeitfahren im Zuge des Neusiedler See Marathon.
Das Wetter war trotz schlechter Vorhersage recht gut. Nur der stark böige Wind erschwerte die ideale Zeitfahrposition. Der flache WM-Rundkurs umfasste 20 Kilometer mit vielen Kreisverkehren.
Koglbauer passte sich an die Gegebenheiten gut an und fuhr auf Platz 28. Mit dieser Leistung wurde er auch zweitbester Österreicher.
„Durch den extrem böigen Wind war es besonders in den Kreisverkehren schwer, nicht von der Straße abzukommen. Mit dem Rennen bin ich sehr zufrieden, die Leistung und Zeitdifferenz war im Bereich meiner Möglichkeiten. Das motiviert mich für 2023“, berichtet Thomas Koglbauer nach dem Rennen.
Sieger wurde Laurent Derain aus Frankreich, zweiter Paul Kennedy aus Irland, und den 3. Platz erreichte Johan Nordlund aus Finnland.

Lechner NÖ Landesmeister

Beim Cyclodrom auf der Donauinsel fanden die NÖ Landesmeisterschaften Kriterium für die Mastersklassen statt. 33 Runden mit 11 Wertungen mussten auf einem Rundkurs von rund 1km absolviert werden.
Beim gemeinsamen Start der Masterklassen 1 bis 3 standen Christian Lechner und Klaus Bahr für den ARBÖ Sparkasse Neunkirchen am Start. Als österreichischer Vizemeister im Kriterium, holte Christian Lechner souverän und ungefährdet den NÖ Landesmeistertitel in der Kategorie Master 3. Nach mannschaftsdienlicher Unterstützung von Christian Lechner, konnte Klaus Bahr mit einem 2. Platz noch auf das Podium fahren.
Markus Willinger stand bei den Amateuren an der Startlinie. Nach einem hart umkämpften Rennen, konnte Willinger den 8. Platz für den ARBÖ Neunkirchen einfahren.
Ich freue mich außerordentlich über das starke mannschaftliche Ergebnis, vor allem mit dem 1. und 2. Platz bei den NÖ Landesmeisterschaften, sagte Obmann Bartl nach dem Rennen.

24h CUP (3 Rennen) Grieskirchen – Kaindorf – Hitzendorf

Am Sa. 09.07 um 12:00 bei top Wetter Bedingungen startete Patrick Wagner in Grieskirchen ins erste Rennen, für ihn war es jedoch kein guter Start, da er durch einen anderen Fahrer in der Spitzengruppe schon nach wenigen Runden zu Fall gebracht wurde. Wir kamen beide mit leichten Abschürfungen davon und sein Rad war nur leicht am Schalthebel abgekratzt. Im dreier Gespann konnten wir uns jedoch wieder zur Führungsgruppe vor kämpfen. In der Nacht verschlechterte sich die Wetterlage und es regnete immer öfter, was fahrtechnisch schon sehr anspruchsvoll war, jedoch kam es ihm körperlich zu Gute, da es etwas Abkühlung brachte. Am frühen Morgen endete der Regen, brachte jedoch zunehmend mehr Wind ins Spiel, der bis zum Finish immer stärker wurde und die letzten Energiereserven raubte.
Platz 4. / 752,5km / 37 Runden / 4936hm

Am Fr. 22.07 startete Patrik Wagner um 18:00 bei der UltraRadChallenge in Kaindorf ins zweite Rennen, er musste die Führungsgruppe früh ziehen lassen und gliederte sich noch vor dem Nachtanbruch in die 2. Gruppe ein. Die Nacht war sehr warm und daher mit kurz-kurz Bekleidung zu bewältigen. Am frühen Morgen starteten die 12h Fahrer, mit denen er sich von seiner Gruppe absetzen konnte und somit auf Platz 4 lag. Der Tag brachte jedoch extreme Hitze, bis zu 45°C in der Sonne, was nicht nur ihm, sondern auch meinen Konkurrenten zusätze. Am frühen Nachmittag war er leider gezwungen eine Pause von ca. 2h einzulegen da er körperlich am Ende war ,,ihm ging’s verdammt dreckig“ . Jedoch verlor er nicht viele Plätze, da er sich schon ordentlich Kilometer aufs Konto gekurbelt hatte. Zum Ende konnte er sich wieder motivieren, aufzusteigen und noch weitere 4 Runden zu fahren, über diese Entscheidung konnte er nur profitieren.
Platz 7. / 681,1km / 39 Runden / 6112hm
Cup Zwischenstand Platz 2.

Am Sa. 03.09 startete um 10:30 bei guten Wetterbedingungen das Finale in Hitzendorf, jedoch wurde das Rennen schon nach kurzer Zeit unterbrochen, da es zu einem tragischen Unfall zwischen Rad- und Autofahrer kam. Nach 45min war der Rettungseinsatz zu Ende, und das Rennen wurde wieder freigegeben, jedoch war anfangs die Wettkampfstimmung etwas getrübt. Bis zum Abend kämpfte er lange Zeit um Platz 2, doch er musste seinen Konkurrenten in den frühen Nachtstunden ziehen lassen, da ihm ein Tief überrumpelte und es wurde auch richtig kalt. Doch je länger die Nacht dauerte, desto stärker wurde er wieder und kämpfte sich langsam wieder an Platz 2. herran. In den Frühen Morgenstunden war es dann endlich soweit und wir waren gleich auf, jedoch konnte er sich durchsetzen und fuhr bis zum Finish noch eine Runde Vorsprung heraus. Damit belegte ich im Finale den 2. Platz mit einer Distanz von 700.7 km / 6466 hm, mit einer Rundenanzahl von 182.

Patrick Wagner erreichte in der Cupwertung den 1.Platz, in Summe fuhr er eine Distanz von 2151,3km und 17514hm.

Finale des Zeitfahr-Cups in Seibersdorf

„Wettertechnisch war es heute auf der guten Seite – besser als angesagt.“ Bei wolkigen 24°C und typischem SO Wind waren die Bedingungen besser als erwartet. Aber, der Wind war dennoch fordernd, auf dem Streckenabschnitt Wasenbruck-Hof, wo der Asphalt nicht so gut rollt und es leicht bergauf geht, war mancher verzweifelt – bei Vollgas waren die 30km/h gerade so zu erreichen. In Summe hatte die Strecke eine Distanz von 44km.
“Wie sagt man – die Bedingungen sind ja für alle Teilnehmer gleich.“

Thomas Koglbauer, Ges. 5, AK 2.
Markus Haas, Ges. 17, AK. 10
Thomas Szendi, Ges. 47, AK 6

In der Gesamtwertung konnte sich im letzten Lauf Thomas Koglbauer auf den 2. Platz und Thomas Szendi auf den 3. Platz vorbereiten.

MTB Granitbeisser in St. Georgen am Walde

Bei herrlichen spätsommerlichen Wetterverhältnissen wurde der MTB Granitbeisser in St. Georgen am Walde veranstaltet.
Es waren drei Distanzen zur Auswahl, Oliver Stückler und Philipp Handler wählten die Medium Distanz mit 39,5km und 1270hm, wo 153 Teilnehmer am Start standen. Die Strecke verläuft großteils über Wald und Wiesenwege, mit kurze kräfteraubenden Anstiegen und wurzelliegen Abfahrten. Die Streckenbedingungen waren recht unterschiedlich, teilweise in den Waldtälern nass und matschig aber auch teilweise sehr trocken, was den Schotter auf den Forststraßen tief und locker machte.
Im Verlauf des Rennens gab es keine bemerkenswerten Zwischenfälle. Philipp benötigte eine Zeit von 2:02 und belegte in der AK M40 den Platz 14 bzw. Platz 49 gesamt, Oliver dicht dahinter mit einer Zeit von 2:04 und belegte in der AK M40 den Platz 22 bzw. Platz 59 gesamt.